Gedichte 7



Geborgen


Bei Jesus fest geborgen
für Zeit und Ewigkeit,
ob heute oder morgen,
er hält dich allezeit.

An seiner Hand geleitet
gehst du getrost voran.
Der dir das Heil bereitet
führt dich auf rechter Bahn.

Und geht's durch Dunkelheiten,
vertrau nur seinem Wort;
der Herr ist aller Zeiten
auch dein Fels und Hort.

(Verfasser unbekannt)






Unverloren


Du kannst nicht tiefer fallen,
als nur in Gottes Hand,
die er zum Heil uns allen
barmherzig ausgespannt.

Es münden alle Pfade
durch Schicksal, Schuld und Tod
doch ein in Gottes Gnade
trotz aller unserer Not.

Wir sind von Gott umgeben
auch hier in Raum und Zeit
und werden sein und leben
in Gott in Ewigkeit.

Arno Pötzsch







Kennst Du den Ort?


Kennst du den Ort wo dein Sehnen gestillt?
Kennst du die Quelle wo Kraft dir draus quillt?
Trost, wenn dein Herze geplagt und verzagt.
Stärkung wenn jegliche Hilfe versagt.
Das gibt’s bei Jesus, dem Heiland der Welt!
Rufe ihn an, - der die Hilfe dir stellt.
Streck deine Hand aus, und klag ihm die Not.
Dann steigt er ein in dein schwankendes Boot.
"Nimm meinen Frieden!", so ruft er dir zu.
"Meine Kraft reicht dir, - oh glaub es auch du!
Geh deinen Weg jetzt mit mir durch die Zeit!
Niemand hat je die Entscheidung bereut!"

Copyright © by Heinrich Ardüser, 2006,
 www.christliche-gedichte.de





Einmal am Tag


Einmal am Tag,
da solltest du
ein Wort in deine Hände nehmen
ein Wort der Schrift.

Sei vorsichtig,
es ist so schnell erdrückt
und umgeformt,
damit es passt.

Versuch nicht hastig,
es zu "melken",
zu erpressen,
damit es Frömmigkeit absondert.

Sei einfach einmal still.
Das Schweigen, Hören, Staunen
ist bereits Gebet
und Anfang aller Wissenschaft und Liebe.

Betast das Wort von allen Seiten,
dann halt es in die Sonne
und leg es an dein Ohr
wie eine Muschel.

Steck es für einen Tag
wie einen Schlüssel
in die Tasche,
wie einen Schlüssel zu dir selbst.

Paul Roth




Trostworte


Ängste
erdrücken dich,
zerren an dir,
rauben dir die Kraft
für den Tag.
Doch inmiten
der Nacht
fallen dir leise
Trostworte zu,
die Furcht
vor dem Morgen
verklingt -
zarte Farben
der Gnade
träumen sich
in dein stilles
Gebet.

Christa Spilling-Nöker

aus ihrem Buch
"Heiliges Licht und himmlische Klänge"